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...mit dem größten Tauschring Südbadens!
Rückblick auf den Adventsmarkt 2011 PDF Drucken E-Mail

 

Unser diesjähriger Adventsmarkt fand auch in diesem Jahr wieder im Pfarrsaal der Dreifaltig­keitskirche in Waldsee statt, was ja schon eine gewisse Tradition hat. Es gab in diesem Jahr auch keine „Parkkatastrophen“ wie im letzten Jahr, die Stimmung war gut und das Echo im großen und ganzen positiv. Der fehlende Schlüssel zum Klavier wurde durch Franz-Albert als Fahrradkurier herbeigeschafft und damit stand dem Kunstgenuss nichts mehr im Wege. Und wie immer nach einem solchen Fest freuen sich die Aussteller und Organisa­toren, wenn alles – einigermaßen - glatt gelaufen ist.

 

Tom Schulz hatte den ersten Teil der Marktorganisation übernommen und mit einer Vorberei­tungsgruppe die Grundzüge erarbeitet, wofür ich ihm an dieser Stelle herzlichen danken möch­te. Dann zog es ihn in den sonnigen Süden und ich hätte gern mit ihm getauscht. Aber die letzten 4 Wochen der Planung hatte ich übernommen und da gab es noch einiges zu tun. Des­halb mein Dank auch an die fleißigen Helfer hinter den Kulissen, ohne die eine solche Veran­staltung nicht möglich wäre. Stellvertretend für viele steht hier Anneliese Weschle, die „Kü­chenchefin“, die mit viel Erfahrung für unser leibliches Wohl gesorgt hatte.

 

Ein Dutzend Marktstände mit Weihnachtlichem, Gesundem, Nützlichem und Schönem hatten sich eingefunden. Da gab es leckeres Gebäck, Marmeladen und Weihnachtskarten, Bilder und und Dekoratives, Kräuterkissen und Gesundheitstinkturen, Flohmarktartikel und Selbstgebasteltes. Das Kulturprogramm war mit Gesang, Klavierspiel und Bauchtanz-Einlagen abwechslungsreich und fand viel Anklang. Die therapeutischen Angebote gingen leider durch die räumliche Begrenzung etwas unter, was ich sehr schade fand.

 

In einer Nachbesprechung wurde das Fest wohlwollend-kritisch in den Blick genommen und die vielfältigen Anregungen werden aufgegriffen und so weit es geht umgesetzt.

 

 

Zum Beispiel fand der diesjährige Adventsmarkt „unadventlich“ früh statt, was sich auch recht deutlich zeigte. Mitte November hält sich die Begeisterung fürs Adventskranzbasteln deutlich in Grenzen, was sich dann in der Marktbilanz niederschlug. Aber wir sind ja lernfähig.

 

Die Überlegungen gingen zum Beispiel dahin: was für einen Markt wollen wir? Ist es vor allem eine Veranstaltung für Mitglieder oder ist die Außenwirkung wichtiger? Welche Angebote pas­sen besser zum Sommerfest, welche zum Advent? Wie können die Schnupperangebote besser präsentiert werden? Wie können wir die Organisation verbessern? Und: wie erreichen wir mehr Mitglieder, die die Marktangebote bereichern möchten?

 

Eines ist klar: ein Tauschmarkt/fest kann nur so gut sein wie seine Angebote und wie die Men­schen, die zum Gelingen beitragen. Daher möchte ich euch ermuntern, euch an künftigen Ver­anstaltungen zu beteiligen, vor oder hinter den Kulissen.

 

Helena Cichy