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Rückblick auf den Tauschring-Thementag Therapie, Wellness + Gesundheit PDF Drucken E-Mail

Am 29. April fand der Thementag „Therapie, Wellness und Gesundheit“ im und vor dem Treffpunkt Freiburg statt. Vorstandsmitglied Helena Cichy hatte diesen Tag organisiert. Er war ein voller Erfolg. Natürlich gab es die eine oder andere kleine Panne, aber im Großen und Ganzen waren alle begeistert. „Es war prima organisiert“, fand eine Teilnehmerin. Ihr hatte die Mischung aus Vorträgen, praktischen Angeboten und Filmen gefallen.


Helena hatte alle Mitglieder, die in den Bereichen Therapie, Wellness und Gesundheit“ tätig sind, ermuntert, sich mit einem Vortrag oder einem Schnupperangebot zu beteiligen. Viele kamen: Insgesamt gab es acht Kurzvorträge von jeweils 20 Minuten sowie den Film „Erwachsen werden in der Wildnis“. Die Vorträge behandelten Aroma-Shiatsu, Bachblütentherapie und Fußreflexzonenmassage, Familienstellen, Holotropes Atmen, Bend the Bones – Entladung von Spannung in den Knochen, Meditation – Heilung von Mensch und Erde, Tanz- und Stimmendemonstration sowie Wasser-Shiatsu mit Video. Zum Schnuppern wurden angeboten: Aroma-Shiatsu, Energiearbeit und innere Prozessbegleitung, Aufstellungsarbeit, Fußreflexzonenmassage, Massage mit speziellem Stuhl, Qi Gong, Quantenheilung und Reiki. Ein großer Büchertisch zu den Themen Gesundheit, Therapie und Wellness war ebenfalls vorhanden.

 

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Besucher/innen auf dem Thementag

Eine Vortragende bilanzierte: „Ich habe den Eindruck, dass es viel Interesse gab.“ Die Zuhörer/innen und Zuschauer/innen waren ziemlich begeistert von den Vorträgen. Repräsentativ ist diese Äußerung aus einem Rückmeldebogen: „Ganz vielseitig und interessant, auch gut präsentiert.“ Viele Nicht-Mitglieder fühlten sich von der Veranstaltung angesprochen und es gab auch Neuanmeldungen für den Verein.

Manche bemängelten, dass die Vorträge zu schnell hintereinander gehalten wurden und dass zu wenig Zeit sowohl für Pausen und Gespräche als auch für die einzelnen Themen gewesen sei. Das müssen wir beim nächsten Mal anders machen. Auch sollten die Namen der Vortragenden und die Themen und Uhrzeiten einem Anschlag am Vortragsraum zu entnehmen sein. Manche fanden die Moderation überflüssig und hätten die Zeit lieber für das jeweilige Thema verwendet. Wir müssen also überlegen, ob wir zukünftig eine Moderation brauchen. Was auch noch verbessert werden könnte, ist die Orientierungs-Beschilderung der Räume für Menschen, die zum ersten Mal in das Selbsthilfebüro kommen.


Wie bei allen Veranstaltungen des Talenttauschrings ruhte die Hauptlast der Arbeit wieder auf den Schultern weniger, vor allem auf denen von Helena Cichy. Der Vorschlag auf einem Rückmeldebogen: „Jedes Mitglied sollte verpflichtet werden 1 x im Quartal aktiv zu werden oder im ½ Jahr“ lässt sich aber wohl nicht umsetzen (und ist auch nicht wünschenswert).


Höchst ärgerlich aber war es, dass zwei Menschen, die ihre Hilfe zugesagt hatten, kurzfristig einfach abgesprungen sind und Helena im Regen stehen ließen. Das geht gar nicht. Wenn jemand so kurzfristig ausfällt, sollte er/ sie für einen Ersatz sorgen. Dass Helena noch Alternativen hinterher telefonieren muss, ist eine Zumutung. Auch hat die Plakat- und Flyerverteilung mal wieder nicht richtig geklappt, obwohl sie zugesagt war. Keine Werbung – kein Publikum, so einfach ist das.


Denkbar ist, hier das nächste Mal die Referent/innen mit einzubinden. Eine solche Veranstaltung hat ja Synergieeffekte, wie wir alle gemerkt haben. Sie macht Werbung für die Anbieter. Deshalb sollte jede/r sich zukünftig wenigstens einen Packen Flyer und Plakate holen und diese in seinem Umfeld verteilen, um die Veranstaltung nicht nur passiv als Bühne für sich zu nutzen. Vielleicht machen wir das zukünftig zur Bedingung für die Teilnahme. So sieht es auch eine Helferin: „Diejenigen, die etwas anbieten, sollten in die Verantwortung der Organisation mit eingebunden werden.“


„Zu viel Arbeit auf zu wenig Leute verteilt und diese leider z. T. ahnungslos = altbekanntes Tari-Chaos“, schreibt ein alter Hase. Nun, von dem Chaos haben Außenstehende zum Glück nicht so viel mitbekommen, außer vielleicht, wenn sie sich bei einem Schnupperangebot eingetragen hatten, das dann aber nicht zustande kam, weil die Anbieterin weder auftauchte noch absagte. Auch das geht natürlich nicht... Das Essensangebot war wieder gut und lecker und hinter der Theke waren nette Leute, ebenso wie hinter dem Büchertisch.


Alles in allem viel Lob von Besucher/innen und Anbieter/innen und ein Bedauern seitens der Schnupperangebotler, dass sie die Vorträge nicht hören konnten.  Das Projekt „Thementag“ werden wir wiederholen. Der nächste wird sich mit dem Thema Kreativität beschäftigen.


Kati Wortelkamp