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Die Marktzeitung


Gemeinwohlökonomie

Wirtschaft neu denken

 

Wie wollen wir in Zukunft unsere wirtschaftlichen Beziehungen gestalten?

 

Eine Wirtschaft, die sich als oberstes Ziel Gewinnmaximierung setzt, tut der Gesellschaft nicht gut. Sie tut unserer Gesundheit nicht gut und auch nicht unserem Planeten. Die gute Nachricht: Das Hamsterrad des ständigen Wachstumszwangs, dem unsere Wirtschaft unterliegt, ist kein unveränderbares Gesetz des Marktes. Wir können jederzeit die Regeln ändern. Aber wie?

 

Wir beginnen mit den Zielen und Werten. Was ist uns wirklich wichtig? Die Gemeinwohlökonomie hat als oberstes Ziel das Gemeinwohl gesetzt und damit einhergehend Vertrauensbildung, teilen können und gegenseitige Unterstützung. Unternehmen, die sich für nachhaltige und soziale Ziele einsetzen, sollen öffentlich gefördert werden. Damit wird ein Anreiz gegeben. Die Unternehmen sollen darlegen müssen, wie sie ihre Gewinne erzielen und ob diese Gewinne auf Kosten der Allgemeinheit erzielt wurden.

 

Es gibt inzwischen eine ganze Reihe von Unternehmen, die ihre Gemeinwohlbilanz freiwillig veröffentlichen und Rechenschaft darüber ablegen, wie sie mit ihren Mitarbeitern umgehen, welchen ökologischen Fußabdruck sie hinterlassen und wie sinnvoll ihr Produkt für die Gesellschaft ist. Die Zivilgesellschaft kann ihren Teil zu einer Umorientierung in der Wirtschaft beitragen, indem sie genau diese Präsenz von den Unternehmen fordert und ihre Kaufentscheidungen danach ausrichtet. Und die Politik kann Rahmenbedingungen schaffen, sodass nicht mehr derjenige gewinnt, der am Billigsten anbietet, sondern derjenige, der achtsam mit der Gemeinschaft und den zur Verfügung stehenden Ressourcen umgeht.

 

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MZ 2/2014

 
Tauschen per Handy, App und Posweb

Tauschen per Handy, App und Posweb….

Über die vielen Bezahlmöglichkeiten mit unserem Talent-Buchungsprogramm „Cyclos“

Klar, das Tauschen als eine der ursprünglichsten Tätigkeiten geht beim Talent-Tauschring auch weiter mit einem Stück Papier (Scheck), aber wer der modernen Technik gegenüber offen steht, kann nicht nur die Vorteile des Internets nutzen, sondern auch mit seinem Handy Tauschvorgänge vollziehen oder praktische Funktionen für Gewerbetreibende nutzen.

Als wir im Jahr 2009 zu unserem 15-jährigen Jubiläum auf die Tauschsoftware Cyclos umgestellt haben, spielte dabei auch eine Rolle, dass dieses Programm OpenSource ist. Neben der Kostenfreiheit bedeutet es, dass eine große Gemeinschaft von Programmierern an der Weiterentwicklung des öffentlich zugänglichen Programmcodes arbeitet. Außer den normalen Features der Internetnutzung wie Anzeigen aufgeben oder Buchungen vornehmen, die wir mittlerweile kennen und schätzen gelernt haben, gibt es eine Vielzahl von weiteren Möglichkeiten, die das Tauschen einfacher und direkter möglich machen. Hier soll ein kleiner Überblick und eine Anregung zum Ausprobieren gegeben werden.

Fast ist es schon etwas altmodisch geworden von einem Handy zu reden – und wer erinnert sich noch an das WAP-Protokoll? Aber es ist eine einfache Möglichkeit, das Handy zum Tauschen einzusetzen. Wenn man unterwegs ist, lässt sich auf diesem Wege schnell eine Zahlung erledigen, der Kontostand oder eine der letzten Buchungen einsehen. Diese Möglichkeit kann man auch per Browser ausprobieren, indem man auf den folgenden Link klickt:

http://tarifr.cyclos-srv.net/tari-fr/mobile/

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Zeitbank +

Freiburg – Ost

 

miteinander leben und füreinander da sein                          

 

Beim Weihnachtsmarkt des Talent-Tauschring 2011 hat Ursula gemerkt, dass es in Freiburg außer dem Tauschring auch eine Zeitbank gibt. Sie hat sich zusätzlich bei der Zeitbank Freiburg-Ost angemeldet. Es ist ihr wichtig, mit Menschen in der Nähe verbunden zu sein, die zusagen, sich gegenseitig den im Älterwerden oft schon beschwerlicheren Alltag mit kleinen Hilfestellungen zu meistern. Sie kann auch selbst solche Hilfestellungen geben und es gefällt Ihr, dass es dafür Stunden-Gutschriften gibt, die sie ihrerseits für solche Leistungen einsetzen kann. Auch Stunden für die Gemeinschaft zählen. Mit null Stunden auf dem Konto wird auch geholfen. Hilfe ist ehrenamtlich, nicht bezahlt. Manchmal gibt und nimmt sie auch Talente im Tauschring, wenn die entsprechenden Angebote und Nachfragen für sie passen.

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Tauschen über alle Grenzen?

Tauschen über alle Grenzen? Die Risiken weitgehender Vernetzung

 

Neue Technologien waren in den vergangenen zwanzig oder sogar dreißig Jahren von wesentlicher Bedeutung für die Entwicklung von Tauschsystemen. Gegenwärtig werden zentrale Internetplattformen diskutiert, von denen sich manche in der Tauschringszene einen Aufschwung erhoffen. In Deutschland ist hier ZA:RT zu nennen, an der u. a. Tauschringe in Süddeutschland beteiligt sind aber auch Regiogelder sowie Tauschsysteme bzw. Komplementärwährungen aus Österreich und der Schweiz. In Frankreich wird Community Forge von vielen Tauschringen (S.E.L.) genutzt, in mehreren angelsächsischen Ländern hat das Community Exchange System (CES) Anklang gefunden. Mir geht es bei der Bewertung dieser Angebote nicht um die Chancen und Risiken für die Tauschringverwaltung, sondern um die hiermit sehr viel einfacher werdenden Transaktionen zwischen Mitgliedern ganz unterschiedlicher Tauschsysteme. Anzumerken ist dabei, dass etwa die Nutzung des südafrikanischen CES auch für abgeschlossenen Tauschringe möglich ist, die nicht die Möglichkeit des Außentausches nutzen wollen. Tatsächlich jedoch macht gerade dies die Attraktivität dieser Einrichtungen aus. So betrachtet sich das '3Länder

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Taschring Lindau-Wangen 15jähriges

Der Tauschring Lindau-Wangen feierte sein 15-jähriges Bestehen

Langsam kommen auch die Tauschringe in die Jahre und so reihen sich derzeit wieder einige Jubiläen aneinander. Zum Beispiel hat in diesem Sommer unsere „Mutter“ Talent-Schweiz ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert (weshalb wir im nächsten Jahr dieses Alter erreichen) und unser benachbarter französischer Tauschring, der Potosel bei Colmar, wurde immerhin 10 Jahre alt. Außerdem feierte der Tauschring Lindau-Wangen am 20. und 21. September 2013 sein 15-jähriges Jubiläum.

Dazu wurde am Freitagabend eine kleine Feierstunde veranstaltet. Das lokale Duo „Domestiko“ unterhielt die Gäste in der Stadthalle von Wangen mit Gesang und Begleitung auf Akkordeon und Gitarre. Zu Beginn gab es ein paar Grußworte und dann eine Art dialogischen Vortrag, indem der aus England stammende Forscher und Autor John Rogers (aktuelles Werk: Local Money. What difference does it make?) und der Tauschringspezialist Gernot Müller-Jochum von Talent Vorarlberg (Österreich) über aktuelle Entwicklungen in der Tauschringszene sprachen und auf verschiedene Gründungen von lokalen Währungen im europäischen Ausland eingingen. Zum Abschluss gab es einen kleinen Sektempfang, der Gelegenheit zum Austausch bot. In einer kleinen Festschrift konnte man sich auch über den Tauschring und das Jubiläumsprogramm informieren.

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